Sonntag, 29. Januar 2012

Über Stock und Stein

Am Sonntagmorgen derselbe Eindruck wie tags zuvor. Diesmal geht es durchs Lampertstal und den angrenzenden Wald. Das schöne Vogelnest, das R. beim Joggen entdeckte, finden wir zwar nicht wieder. Dafür hören wir mehrmals Spechte, sehen sie auch von weitem hoch oben in den Kronen der Kiefern, einmal auch ein Spechtloch in einem toten Baum auf Augenhöhe. Wühlspuren und Fährten von Wildschweinen fallen uns ins Auge und der starke Geruch von Wild sticht uns in die Nase, als wir einen Wildwechsel kreuzen. Ein wenig verlaufen wir uns, als ein Holzrückeweg unvermittelt endet. Sofort säumen Totenschädel und vermoostes Totholz unseren Weg, aber wir finden ins nächste Seitental hinunter, springen über den wild gluckernden und für seine Verhältnisse gut gefüllten Lampertsbach und schlendern zurück ins Dorf.

1 Kommentare:

kid37 hat gesagt…

Grün vermooste tote Tiere. Hübsch morbide Frühlingsboten...