Ihr Mähen hört man bereits von weitem. Die Schäfer haben das Gebäude der still gelegten Metallfabrik am Dorfrand gekauft und stellen dort im Winter ihre Schafherde unter. Schäfer W. schaut gerade nach den Tieren, als wir dort vorbei kommen, so dass wir einen Blick hinein werfen können. Ja, antwortet er auf meine Frage, einige frisch oder bereits tot geborene Lämmer seien vom Schmallenberg-Virus befallen gewesen, aber zum Glück nur wenige, und nun ist die Lammsaison auch fast vorbei. Rund fünfhundert Lämmer umfasst die Herde, neben den knapp siebenhundert Muttertieren. Ein wunderbares Bild, und in der Gegenwart von W. sind die Schafe auch nicht so ängstlich wie sonst, sondern ganz zutraulich. Auch die kleine Gruppe der braunköpfigen Schafe im Dorf steht in einem offenen Stall beieinander. In ihrem dichten Fell scheinen sie aber ohnehin nicht zu frieren. Jetzt bilden sie ein einziges Wollknäuel.
Samstag, 28. Januar 2012
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